Bereich 03 · KI und Software

Weniger Zettel. Mehr Zeit.

KI nimmt Betrieben den Papierkram ab, nicht den Job.

Früher hieß Software: Vertrag unterschreiben, Paket von der Stange, und der Betrieb passt sich an. Das muss nicht mehr so sein. Heute lassen sich KI und Software auf euren Betrieb zuschneiden. Auf eure Abläufe, eure Zettel, eure Leute.

KI kann dabei mehr, als viele glauben. Was das heißt, steht hier. Mit drei Werkzeugen zum Ausprobieren.

Plakat: Schreibtisch mit Aktenstapeln, Stempel und Blechroboter, gelb umkreist, KI-generiert.

Wir haben 2026, nicht 2005.

Haltung

KI nimmt keine Jobs weg. Sie gibt Leuten Zeit.

Beim Internet haben viele lange gewartet. Erst die Website, dann die Mail, irgendwann das Onlinebanking. Heute fragt keiner mehr, ob man das braucht.

Mit KI ist es wieder so. Kein Grund für Angst. Sie hilft. Sie nimmt den Leuten Zettel ab und gibt ihnen Zeit zurück.

Nicht alles daran ist toll. Das war schon immer so. Wir können trotzdem etwas Schönes daraus machen.

Und nicht alles muss digital werden. Der Kalender an der Wand darf hängen bleiben, wenn ihr ihn mögt. Manches fasst man lieber an.

Im Alltag

4 Beispiele

Papierkram-Schredder

Werkzeug 01 · kostenlos

Zwei Regler: wie viele Leute Papierkram machen und wie viele Stunden pro Woche. Der Blechroboter stempelt und rechnet aus, was im Jahr an Zeit und Geld zurückkommt. Lieber vorsichtig gerechnet als schön.

Annahmen · vorsichtig

Oft geht mehr. Wir rechnen mit 30 %.

Lohn mit Nebenkosten, grob geschätzt.

Arbeitswochen im Jahr46

Urlaub, Feiertage und Krankheit sind schon raus.

ERLEDIGT
Zeit im Jahr
414 Stunden
≈ 52 Arbeitstage
Geld im Jahr
14.490 €
bei 35 € je Stunde

6 Leute × 5 h × 46 Wochen × 30 % = 414 h

Das Geld ist kein gestrichener Job. Es ist Zeit, die im Betrieb bleibt. Für Kunden, für das, was liegen bleibt, oder für einen früheren Feierabend.

Läuft nur in deinem Browser. Nichts wird gespeichert oder verschickt. Eine Schätzung, kein Angebot.

Was geht bei euch?

Werkzeug 02 · 5 Fragen

Fünf kurze Fragen zu eurem Betrieb. Danach drei Ideen, was sich automatisieren oder mit eigener Software lösen lässt. Feste Regeln, keine KI, nichts wird gespeichert.

Frage 1 von 5

Was macht ihr?

Sabines Tag

Werkzeug 03 · Beispiel

Sabine, 60

Sabine macht seit über zwanzig Jahren das Büro. Sie kennt jeden Kunden beim Namen und weiß, wo jeder Ordner steht. In ein paar Jahren geht sie in Rente.

Sabine behält ihren Job. Nur der Papierkram wird weniger. Ihre letzten Jahre im Betrieb werden ruhiger. Und was sie weiß, ist aufgeschrieben, bevor sie geht.

Der Betrieb ist bereit für die Zeit danach. Nicht trotz Sabine. Wegen ihr.

Papierkram
5:45 h
Zettel
47
Zeit für anderes
0:00 h
  1. Post und Lieferscheine40 minUmschläge auf, Lieferscheine abheften, Auftrag dazu suchen.
  2. Stundenzettel75 minZettel der Woche abtippen, Handschrift entziffern, nachfragen.
  3. Arbeitszettel20 minDrucken, zum Drucker laufen, ins Lager bringen, verteilen.
  4. Angebot Familie Peters60 minNotizen vom Termin zusammensetzen, Preise nachschlagen.
  5. Rechnungen60 minStunden und Material zusammensuchen, Rechnungen schreiben.
  6. Mails und Anrufe60 minAnfragen beantworten, zurückrufen, nachfragen, was gemeint war.
  7. Suchen30 minDie Unterlagen von 2019 im Keller suchen.
  8. Jana einarbeiten–Keine Zeit. Was Sabine weiß, steht nirgends.
  9. Stammkunden–Kurz angebunden. Der nächste Anruf wartet.
  10. Feierabend–Pünktlich? Selten.

Beispiel. Sabine, Jana und alle Zahlen sind ausgedacht. Gleicher Tag, gleiche Länge, gleiche Arbeit. Nur anders verteilt.

Erzähl uns von deinem Papierkram.

Was dauert bei euch zu lange? Schreib es so auf, wie es ist. Wir schauen, was sich lösen lässt und was bleiben darf, wie es ist.

Mission starten →hallo@julios.life